HOB Center

9. Januar 2013


Seit Monaten nehme ich mir vor, endlich mal ein paar Zeilen und Bilder zu meinen Tätigkeiten außerhalb des Orange Room Studios zu schreiben und einzustellen.

Jetzt ist es endlich so weit.

Einer meiner vielen kleinen und großen Jobs, denen ich im Moment nachgehen ist die Tätigkeit als Techniker oder Veranstaltungsmeister im HOB Center im Playmobil Fun Park in Zirndorf. Dies tue ich im Auftrag der Technikfabrik Event Consulting GmbH, welche wiederum Auftragnehmer der Firma Billmann Veranstaltungstechnik GmbH ist.

In diesem sowohl architektonisch als auch technisch hochmodernen Glasbau wurde ein Konzept verwirklicht, das sowohl einen laufenden Entertainment- und Animationsbetrieb für die junge Besucherschaft des Centers, als auch einen umfassenden Eventbetrieb von der Produktpräsentation bis hin zur Konzertveranstaltung erlaubt.

Das im HOB Center verbaute Material ist dabei alles andere als Kinderspielzeug.

Ein Yamaha PM5D steuert eine dezentrale, aus HK Cohedra Line Array Elementen bestehendes Großbeschallungssystem das im Großraum Nürnberg seines Gleichen sucht.

Hierzu kommen Nearfills und Monitore von JBL, sowie eine Funkmikrofonie von Sennheiser, welche gerade den neuen Bestimmungen angepasst wird.

Die Lichtanlage besteht aus kopfbewegten Systemen von Varylite, sowie einer Vielzahl von konventionellen Fresnell-, Profil- und PAR 64 Scheinwerfern. Gesteuert wird die Lichtanlage mit einem Wholehog Pult.

Ergänzt wir das Ganze durch eine Computergesteuerte Hubpodesterie, das Zentralpodest fungiert hierbei auch als Lastenaufzug in den Keller, wo sich das umfangreiche Lager des Hob Centers befindet. So können rasche Szenenwechsel einfach bewerkstelligt werden.

Neben der Hauptregie existiert auch noch eine abgesetzte und frei verfahrbare kleinere Regie für die kleinen Tagesevents, wie zum Beispiel die ungeheuer beliebte Minidisco.

Avalon U5

15. Mai 2010

Ich habe mal zwei DI Boxen angeschaft, die etwas mehr können als die handelsüblichen Trafosymetrierer. Das beste Feature sind wohl die Preset Filter auf Basis von LC Gliedern, ideal zum “vorschönen” jedes Line Signals. Es spricht der Hersteller:

SONIC EXCELLENCE
The Avalon U5 Pure Class A instrument DI & preamplifier is the most powerful direct box available today.  Designed to optimize absolute signal integrity and musical performance, the U5 includes many features and sonic excellence unequaled by lesser designs. The U5 is ideal for bass guitar and acoustic instruments, electric guitars, keyboards, synthesizers and low output pickups.

The U5 high-voltage DI-preamp combines a unique passive tone selector with a variable gain preamp and filter. The high input impedance accepts a wide variety of signal levels and instruments from acoustic guitars to high-output active bass guitars and keyboards. The U5 direct box is loaded with sonic character and user features professionals demand.

Features include state-of-the-art, high input impedance input stage for zero load effect on sensitive pickups and keyboards, 100% discrete, Pure Class A signal amplifiers, practical user features and rugged hardware designed to deliver true high performance audio for many years.

DESIGNED FOR DEEP & CONTROLLED BASS
Avalon U5 DI-preamps have been in use around the world since 1995. They have found their way into the world’s leading musicians rigs and recording sessions and been featured on thousands of the best selling (and sounding) albums and live performances.

MINIMUM SIGNAL PATH DESIGN
The U5 includes a variable gain Class A preamplifier to boost low level pickup signals and a high level speaker input for capturing the live sound of the instruments amplifier. Six passive tone-EQ curves are also included to enhance a variety of acoustic and electric instruments. A high-cut switch eliminates unwanted acoustic pickup and high frequency noise, while a  headphone monitor amp has been included for personal listening. Twin DC coupled Class A output amplifiers drive both low level microphone preamp inputs and high level +4dB inputs for direct to tape recording or processing. The active-to-thru switch selects either the instrument input directly or sends the boosted-equalized signal to the amplifier via the front panel jack. A ground isolation switch eliminates any possible earth loop or AC buzz problems with complete safety.

U5 SPECIFICATIONS
Circuit Topology: 100% discrete, high-voltage Class A
Gain: Switched 3dB steps, maximum gain +30dB
Input Impedance: 3 ,000,000 ohm unbalanced (single ended)
Maximum Input Level +24dBu unbalanced, 400w speaker input
Output Connectors (2): XLR type, pin 2 hot electronic balanced
Maximum Output Level (Class A): +30dBu DC coupled, balanced 600 ohms (mic and line out)
Headphone Output: 0.5w into 600 ohms
Noise 20kHz Unweighted: -100dBu minimum gain position
Distortion THD, IMD: 0.1% at +10dB
Frequency Response, -/+0.5dB: 5Hz to 100kHz
Frequency Response, -3dB: 1Hz to 500kHz (input band limited)
High Cut Filter: -3dB at 8kHz minimum phase design
Tone Selector: Six position rotary switch, all passive filters
AC Power: Internal toroidal AC supply
Dimensions: 8.5 x 3.5 x 12 in (216 x 88 x 305mm)
Weight-Packed: 12lbs (5.4kg)
U5 FEATURES
  • Pure Class A, 100% discrete design
  • Smooth musical detail and sonic excellence
  • Variable gain preamp to +30dB.
  • Dual microphone and line outputs
  • Hi-Z   3,000,000 ohm input impedance
  • Very low noise -100dB
  • High headroom +30dB
  • Six tone bank selections.
  • DC coupled Class A output for superior bass
  • High cut switch eliminates noise
  • LED active signal indicator
  • Headphone monitor output jack
  • Low distortion less than 0.5% THD and IMD
  • High level 400 watt speaker input
  • Active to thru selector – ground isolation switch
  • 100% discrete power supplies for audio path
  • Internal toroidal power supply for low noise
  • Long lasting, stainless steel hardware



Boggin Leprechaun im Orange Room

14. Mai 2010

Und hier ein paar Zeilen von Moe von Boggin’ Leprechaun zu den Aufnahmen Ihres aktuellen Albums “As we set the sails”. da hat der gute Moe mir ca. 4cm dick Nutella auf das trockene Brot der Studioarbeit geschmiert, echt lieb, ich bedanke mich!

Boggin Leprechaun im Orange Room

Seit Mitte 2009 sind wir im Proberaum dabei an einem weiteren Album zu basteln. Für uns war von Anfang an klar, dass das zweite Album, „As we set the Sails“,wesentlich besser werden soll als das erste. Nicht nur im Rahmen des Songwritings, sondern auch vom Aussehen und selbstverständlich auch von der professionalität der Aufnahme.

Letzteres brachte uns dazu, in den letzten Monaten die komplette fränkische Gegend nach dem Tonstudio ab zu suchen, welches zu uns passt, wir uns wohl fühlen können und bei dem auch garantiert wird, dass unser Vorhaben in die Tat umgesetzt werden kann. In Sachen Raum und Technik überzeugte uns aber nur der Orange Room in Fürth und das nicht nur, weil wir dort auch rauchen durften. Recht schnell wurde mit Manna ein Termin ausgemacht um sich mal zu treffen und über die Wünsche zu reden. Sofort wurde auch hier klar, dass das zwischenmenschliche ebenfalls unseren Vorstellungen entsprach. Manna erklärte uns, wie man unsere Vorstellungen umsetzen kann und bot uns seine Dienste auch noch für einen Preis an, bei dem wir uns nicht beklagen konnten.

Die Vorfreude, das Album auf zu nehmen, wuchs bei uns und am 1. Februar ging die Arbeit dann auch endlich los. Den Anfang machte Def, unser Drummer und Sam am Bass. Innerhalb von einer Woche wurden auch alle Songs eingespielt. Was wir da noch nicht wussten, musste im Nachhinein, gegen Ende der Studioarbeiten, hier aber noch trotzdem viel gemacht werden. Aber dazu später. E‑Gitarrist Moe D., Mandolinen-Rocker Rusty und Akustik-Klampfer Moe, spielten im ständigen Rotationsverfahren ihre Instrumente Stück für Stück ein. Hier konnte man die scheinbar endlosen kreativen Einfälle von Manna beobachten und nicht nur die, sondern auch sein im Studio vorhandenes Equipment, wie legendäre E-Gitarren und Soundprogramme, kamen zum Einsatz. Immer wieder brachte Manna seinen Ideenreichtum ein und sorgte so dafür, dass sich Songs noch ein ganzes Stück weiterentwickelten, als wir uns das je zu träumen gewagt hätten.

Roach, „der Quetscher“, spielte als letztes ein. Hatte es aber trotzdem nicht wirklich leichter als alle anderen. Immerhin veränderte sich bei einigen Songs die Struktur. Kaum einer wurde ihm so hinterlassen, wie wir ihn zuvor zusammen geprobt hatten. Danach kamen die Gesänge. Und was war da? Hier wurden wir tatsächlich ziemlich überrascht. Der Gesang musste nämlich doppelt eingesungen werden. Das kannten wir noch nicht und wir brauchten auch ein paar Versuche um mit dem Ergebnis zufrieden sein zu können. Aber auch das bewältigten wir nach nicht all zu langer  Zeit.

Gut ein Monat ist bis zu diesem Zeitpunkt vergangen und die Feinarbeiten begonnen. Manna war so freundlich uns immer wieder mit den neusten Mix zu versorgen, damit wir uns intern absprechen konnten, was noch geändert, verbessert oder auch neu eingespielt werden muss. Hierbei zeigte sich ein weiteres Talent von Manna. Seine schier unendliche Geduld! Jeder andere hätte uns wahrscheinlich hochkant aus dem Studio geworfen. Wie vorhin erwähnt, mussten nämlich hier einige Sachen geändert werden, die als erstes eingespielt wurden und eigentlich schon fertig sein sollten. Das Drumset wurde ja auch schon längst abgebaut. Also wieder Teile des Schlagzeuges aufgebaut, Mikros anbringen  und auf ein Neues.  Gegen Ende der Studioarbeiten saßen wir immer wieder zusammen und feilten am endgültigen Sound. Viele verschiedene Meinungen, viele verschiedene Geschmäcker, VIEL ARBEIT! Man muss hier nochmal die Geduld erwähnen.

Nun saßen wir gestern nach getaner Arbeit im Biergarten. Der endgültige Mix war schon beim Mastern in Berlin. Sound und erster Eindruck macht uns alle stolz und zufrieden.

Manna, hier nochmal vielen lieben Dank für Deine großartige Arbeit mit uns. Und habe ich schon Deine Geduld mit uns erwähnt? Wir sind alle wirklich sehr froh Dein Studio gewählt zu haben und auch auf das Resultat sehr stolz. Wir freuen uns auf weitere Zusammenarbeit mit Dir.

Sláinte,

Boggin’ Leprechaun

Empirical Labs Distressor

13. Mai 2010

Neu im Orange Room Studio : Empirical Labs Distressor, der heilige Gral der amerikanischen Tontechniker. Was das Ding genau macht weiss keiner so ganz genau, auf jeden Fall ist der Distressor ein superschneller Kompressor/Verzerrer/Filter/Limiter. Aber lesen Sie, was der Hersteller schreibt:

Unlike most analog compressor/limiters the Distressor is a digitally controlled audio device and actually incorporates several products into one by utilizing digital controls to switch totally different circuits in and out. Years of beta testing and redesign went into the Distressor as will be the case with all Empirical Labs products.

Besides offering a wide range of control and unique features, the Distressor offers a warm, vintage sound by using a custom designed gain control circuit. This “warmth” or vintage sound has become an important issue in the last 15 years, as the super clear and linear digital technology does very little (or nothing) to soften “harsh” sounds nor emphasize the bass frequencies in music sources. Older analog tape, vinyl records and tube equipment on the other hand, could not be prevented from coloring the sound, often to the frustration of recording engineers. However, many people have now realized that this coloring can be extremely pleasant and “musical”.The current digital technology is often referred to as “cold” and “brittle” among other terms, although we prefer the term “unforgiving” to describe the negative side of the “linearity”. The Distressor offers several modes that color the signal, even without compression (or gain control). These extended modes were designed to allow emulation of some very old and some very expensive vintage gain control units (compressors & limiters) and deliver a classic “knee” sound all its own.

Specifications

  • Freq. response is 2 Hz to 160 kHz in clean audio mode (+0, -3 dB). Response is shaped in distortion modes (Dist 2, Dist 3).
  • Dynamic range 110 dB from max. output to min. output in 1:1 mode. Greater than 100 dB signal to noise in distort 3 mode.
  • Distortion ranges between .02% and 20% depending on distortion mode and release times set on front panel.
  • DC coupled output – High quality input caps.
  • Input impedance is 20K Ohms, Output impedance is < 75 ohms
  • Time constants – Attack range 50uS – 50mS. Release range .05 sec to 3.5 seconds, normal modes and up to 20 seconds in 10:1 opto mode. Time constants are dependant on ratio.
  • Metal Chassis – single height 1.75″ high, 10″ deep, 19″ wide.
  • Shipping info – 12.1 lbs mono, 24.2 lbs Stereo pair. Mono box dimensions 22.5″ x 18.5″ x 3 1/4″. Stereo Pair box dimensions 22.5″ x 18.5″ x 6 1/4